Mücken gehören zu den gefährlichsten Tieren…

Auf unserem Planeten existieren etwa 3.500 Mückenarten doch nur ein paar Hundert jener rücken dem Menschen zu Leibe. Dies jedoch mit teilweise höchst unangenehmen Folgen. Die Anopheles-Mücken beispielsweise übertragen Malaria – rund 400 000 Infizierte pro Jahr erliegen den Folgen der Erkrankung. Ein weiteres Beispiel sind Aedes-Mücken. Zuletzt im Kongo und Angola sowie auch auf dem lateinamerikanischen Kontinent  sind Aedes-Mücken für todbringende Gelbfieber-Epidemien verantwortlich. In fast 70 Ländern infizieren Sie ihre Opfer mit Zika und bedrohen damit ungeborene Kinder. Von Ihnen ausgehend wird die Krankheit Chikungunya verbreitet und es stecken sich rund 390 Millionen Menschen in den Tropen und Subtropen mit dem „Knochenbrechervirus“ Dengue an.

Um gegen das Zika-Virus vorzugehen werden durch die amerikanische Seuchenbehörde CDC in Florida beispielsweise große Gebiete mit Insektiziden aus der Luft besprüht. Der Erfolg ist mäßig und durch die Ausbildung von Resistenzen nur von kurzer Dauer. Jene Mehrung von Resistenzen lässt die Wirkung des in den 1950er Jahren erfolgreich zur Malariabekämpfung eingesetzten Mittels DDT heute verblassen. Plastikmüll in den Großstädten trägt ebenfalls zu Mückenplagen bei – es sammelt sich Wasser und Brutstätten entstehen.

Aedes-Mücken suchen die Nähe des Menschen. Angelockt durch Schweiß, Wäreme und Atemluft, legen Weibchen in ihrem 4-wöchigen Leben 5-6 Mal Eier ab. Sie benötigen Ihre Blutmahlzeiten um Ihre Eier mit Nährstoffen zu versorgen.

Es gibt viele Ansätze zur Vermeidung der Übertragung von Krankheitserregern. Jedoch, darin sind sich die Experten einig, nur eine Kombination verschiedener Strategien wird erfolgversprechend sein.

Eine dieser Strategien möchte ich Euch kurz beschreiben:

Es ist schon eine gewisse Leistung verschiedener Viren, Mücken sozusagen als „Auslieferungsflotte“ zu nutzen. Es gilt den Weg vom Saugrüssel in den Darm des Insektes zu überleben, sich dort stark zu vermehren um über die Blutgefäße in den Speichel zu gelangen. Nach 10-12 Tagen ist das Virenpotential  ausreichend hoch um durch einen Mückenstich Menschen zu infizieren. Dieser Prozess soll durch das Bakterium Wolbachia gestört werden. Im Inneren von mit diesem Bakterium infizierter Mücken kämpfen nun die Krankheitserreger mit dem Wolbachia Bakterien um Nährstoffe. Auf diese Weise wird der ausreichende Zustrom von krankheitserregenden Viren in den Mückenspeichel gestört.

Normalerweise lebt jenes Bakterium Wolbachia in friedlicher Symbiose mit ca. 60 Prozent aller Insekten und eine Infizierung mit jenem gilt für den Menschen als ungefährlich.

Folgender Link führt Euch, für weitere Informationen zu diesem spannenden Thema, zum Ursprungsartikel:

www.tagesspiegel.de/wissen/von-der-gefahr-zum-helfer-die-guten-muecken/14768618.html

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